AMCHA ist ein hebräisches Wort und bedeutet „Dein Volk“. Während des Holocaust war es ein Erkennungswort unter jüdischen Verfolgten. AMCHA ist heute der Name des Nationalen Israelischen Zentrums zur psycho-sozialen Betreuung von über 11.600 Holocaust-Überlebenden und deren Angehörigen.
Fast die Hälfte aller Israelis, die vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges geboren sind, haben traumatische Erlebnisse, die eng mit dem Holocaust verbunden sind, wie z. B.: Deportation, Selektion, Zwangsarbeit, “medizinische“ Versuche, Aushungerung, Folter, permanente Angst, Entwürdigung und nur allzu oft der grauenvolle Tod aller Familienangehörigen.
Über 200.000 Menschen in Israel sind direkte Überlebende des Holocaust, viele von ihnen „child-survivors“, d. h. Menschen, die als Kinder überlebt haben.
Klinische Studien belegen, dass über 50.000 ältere Holocaust-Überlebende an den Folgen ihrer traumatischen Erlebnissen leiden. Hierzu gehören Ängste und Depressionen, psychosomatische Störungen aber auch Vereinsamung und Isolation.
Seit 1987 bietet AMCHA den Betroffenen Unterstützung in Form von
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